Aktuelles aus dem Kulturhistorischen Museum

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Feldpost im Krieg

Zahlreiche Rostocker kämpften an den weit entfernten Kriegsschauplätzen des Ersten Weltkrieges. Fronturlaub gab es nur selten. So waren Postsendungen oft der einzige Weg, mit der Heimat in Kontakt zu bleiben.

Um die Moral aufrecht zu halten, räumte die Militärführung der Feldpost einen hohen Stellenwert ein. Insgesamt wurden zwischen 1914 und 1918 mehr als 28 Milliarden Sendungen verschickt, etwa 18 Millionen pro Tag. Beschreibungen von konkreten Kämpfen gab es in den Briefen kaum, doch trotz Zensur schilderten die Soldaten den zermürbenden Alltag im Schützengraben. Die Familien hingegen berichteten vom Leben daheim.

Hintergrund

800 Jahre Rostock. Es gibt eine Menge zu entdecken - in der großen Ausstellung zur Stadtgeschichte im Kulturhistorischen Museum. Immer dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr. Auf rostock-jetzt-800.de erfahren Sie alles über die Ausstellung mit mehr als 650 Exponaten auf 1200 Quadratmetern, über die wichtigsten Schätze der Rostocker Geschichte, die erstmals an einem Ort versammelt sind: im Kloster zum Heiligen Kreuz.