Aktuelles aus dem Kulturhistorischen Museum

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Was war denn da los?

Es ist der 14. Januar 1487. Die Domfehde um St. Jakobi fordert Opfer. Domprobst Thomas Rode wird erschlagen.

In der Fehde stritten Stadt und Fürst um die Macht. 1487 wandelte Magnus II. von Mecklenburg gegen den Willen der Rostocker die Pfarrkirche St. Jakobi zum Domstift um. Im Tumult der Bürger wurde der Domprobst erschlagen. Die Strafe folgte auf dem Fuße.

Der Papst verhängte den Kirchenbann. Fürstliche Truppen belagerten die Mauern. Die Hanse sperrte den Handel. In der Stadt eskalierte der Konflikt zwischen Rat und Bevölkerung. Erst 1491 setzte sich der Rat durch. Die Führer des Aufstandes um Hans Runge wurden hingerichtet. Die Stadt musste an die Kirche und den Herzog hohe Strafen zahlen und für den erschlagenen Probst einen Sühnestein setzen. Rostock hatte die Herrschaft des Herzogs anzuerkennen, erhielt aber seine Privilegien bestätigt.

Hintergrund

800 Jahre Rostock. Es gibt eine Menge zu entdecken - in der großen Ausstellung zur Stadtgeschichte im Kulturhistorischen Museum. Immer dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr.

Auf rostock-jetzt-800.de erfahren Sie alles über die Ausstellung mit mehr als 650 Exponaten auf 1200 Quadratmetern, über die wichtigsten Schätze der Rostocker Geschichte, die erstmals an einem Ort versammelt sind: im Kloster zum Heiligen Kreuz.